Archiv für die Kategorie ‘Sehenswürdigkeiten’

Siziliens Ostküste

Mittwoch, 28. April 2010


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Die Ostküste Siziliens erstreckt sich ca. 200 Kilometer am Ionischen Meer vorbei und wird vor allem im nördlichen und mittleren Teil fast überall vom stets rauchenden Ätna überragt. Der ständig aktive Vulkan, bei dem es aus seitlichen Nebenkratern immer wieder zu kleineren, aber ungefährlichen Vulkanausbrüchen kommt, liegt etwa 30 Kilometer nordwestlich von Catania. Seit dem 5. Jahrhundert vor Christus wurden hier etwa 140 Ausbrüche verzeichnet. Der Vulkan ist auf verschiedene Arten zu erkunden. Von Catania und Taormina werden Bus- und Autotouren angeboten. Der Vulkan selbst ist zunächst noch mit dem Auto zu befahren. Ab einem bestimmten Punkt geht’s dann nur noch zu Fuß weiter. Der Kraterrand selber ist nur mit einem Führer auf einer Tour zu erwandern. Ein Pflichtbesuch für jeden, der seinen Wanderurlaub auf Sizilien verbringt. Ebenfalls möglich ist eine Umrundung des Ätna auf einer alten Schmalspurbahn, der Ferrovia Circumetnea.
Die nördlichste Stadt der Ostküste ist Messina, welches mit seinem Fährhafen die kürzeste Verbindung zum Festland bietet. In der modernen Stadt, die aufgrund mehrerer Erdbeben in der Vergangenheit, kaum noch über historische Gebäude verfügt, wohnen ungefähr 25000 Einwohner. Bei italienisch Sprachreisen werden Sizilienurlauber hier meist nur einen Zwischenstopp machen, bevor die Fahrt nach Taormina, der meistbesuchten Stadt Siziliens, weitergeht. Der Ort ist besonders berühmt für seine exponierte Terrassenlage, die sowohl atemberaubende Ausblicke auf das Ionische Meer, als auch auf den Ätna bietet. Hier findet man einige der wohl schönsten Ferienhäuser Italien. Im Stadtkern erzeugen alte Kirchen und Paläste mittelalterliches Flair. Diese Attraktivität hat natürlich Folgen. So ist Taormina vor allem in der Hauptsaison von Touristen fast überlaufen. Diese besichtigen neben der Altstadt vor allem die Ruine des griechisch-römischen Theaters über der Stadt. In diesem konnten ehemals 30.000 Menschen Platz finden. Des weiteren gibt es einen Dom aus dem 13. Jahrhundert und ein altes Dominikanerkloster. Letzteres wird heute als Luxushotel genutzt.
Seinen Badeurlaub sollte man in Taormina nicht verbringen, verfügt der Ort doch eher über andere Qualitäten. Für eine kurze Abkühlung gibt es jedoch in der näheren Umgebung per Bus oder Seilbahn erreichbare Strände.
Die Straßen von Catania werden von barocken Häusern aus schwarzem Lavastein geprägt. Touristen werden auf Ihrer Sizilien Rundreise aber auch den Dom oder den Elefantenbrunnen auf dem Domplatz besichtigen. Außerdem sollte man in Catania das Stauferkastell aus dem 13. Jahrhundert und den Fischmarkt besuchen.

Der Vulkan Ätna

Mittwoch, 05. Dezember 2007

Sizilien ist die größte Insel im Mittelmeer. Bekannt wurde die Insel durch ihre reichhaltige Kultur, interessante Geschichte und schöne Architektur, aber auch wegen der zahlreichen und interessanten Sehenswürdigkeiten, die sie zu bieten hat. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf der Insel Sizilien, aber auch in ganz Europa ist der Vulkan Ätna. Er liegt an der Ostküste, ist 3400 m hoch und der Größte aktive Vulkan in Europa. Er entstand vor etwa 600.000 Jahren. Der Name des Vulkans hat indogermanische Wurzel. Die Bedeutung des Wortes ist “brennend”. Wegen seiner Einzigartigkeit, aber auch wegen der Gefahr die er bis heute darstellt, wird der Vulkan jährlich von vielen Touristen aus aller Welt besichtigt. Der Ätna hat vier Gipfelkrater, von welchen einer als Hauptkrater bezeichnet wird. Der Ätna ist bis zum heutigen Tage aktiv, deshalb kann man die genaue Höhe nicht feststellen. Denn aufgrund der Schlackenkegel und Ausbrüche verändert sich die Höhe häufig. Die letzten wichtigen und gefährlichen Ausbrüche fanden im Jahre 2006 statt. Der Vulkan ist sehr unberechenbar, man kann nie wissen welche Proportionen ein solcher Ausbruch haben wird. Auds diesem Grund werden immer spezielle Schutzmaßnamen in der Region vorgenommen. So schienen auch die Ausbrüche im Jahre 2006 harmlos zu sein, aber dann haben sie sich vermehrt und wurden heftiger. Als Folge müssten mehrere Flüge auf die Insel abgesagt werden.