Die Ostküste Siziliens erstreckt sich ca. 200 Kilometer am Ionischen Meer vorbei und wird vor allem im nördlichen und mittleren Teil fast überall vom stets rauchenden Ätna überragt. Der ständig aktive Vulkan, bei dem es aus seitlichen Nebenkratern immer wieder zu kleineren, aber ungefährlichen Vulkanausbrüchen kommt, liegt etwa 30 Kilometer nordwestlich von Catania. Seit dem 5. Jahrhundert vor Christus wurden hier etwa 140 Ausbrüche verzeichnet. Der Vulkan ist auf verschiedene Arten zu erkunden. Von Catania und Taormina werden Bus- und Autotouren angeboten. Der Vulkan selbst ist zunächst noch mit dem Auto zu befahren. Ab einem bestimmten Punkt geht’s dann nur noch zu Fuß weiter. Der Kraterrand selber ist nur mit einem Führer auf einer Tour zu erwandern. Ein Pflichtbesuch für jeden, der seinen Wanderurlaub auf Sizilien verbringt. Ebenfalls möglich ist eine Umrundung des Ätna auf einer alten Schmalspurbahn, der Ferrovia Circumetnea.
Die nördlichste Stadt der Ostküste ist Messina, welches mit seinem Fährhafen die kürzeste Verbindung zum Festland bietet. In der modernen Stadt, die aufgrund mehrerer Erdbeben in der Vergangenheit, kaum noch über historische Gebäude verfügt, wohnen ungefähr 25000 Einwohner. Bei italienisch Sprachreisen werden Sizilienurlauber hier meist nur einen Zwischenstopp machen, bevor die Fahrt nach Taormina, der meistbesuchten Stadt Siziliens, weitergeht. Der Ort ist besonders berühmt für seine exponierte Terrassenlage, die sowohl atemberaubende Ausblicke auf das Ionische Meer, als auch auf den Ätna bietet. Hier findet man einige der wohl schönsten Ferienhäuser Italien. Im Stadtkern erzeugen alte Kirchen und Paläste mittelalterliches Flair. Diese Attraktivität hat natürlich Folgen. So ist Taormina vor allem in der Hauptsaison von Touristen fast überlaufen. Diese besichtigen neben der Altstadt vor allem die Ruine des griechisch-römischen Theaters über der Stadt. In diesem konnten ehemals 30.000 Menschen Platz finden. Des weiteren gibt es einen Dom aus dem 13. Jahrhundert und ein altes Dominikanerkloster. Letzteres wird heute als Luxushotel genutzt.
Seinen Badeurlaub sollte man in Taormina nicht verbringen, verfügt der Ort doch eher über andere Qualitäten. Für eine kurze Abkühlung gibt es jedoch in der näheren Umgebung per Bus oder Seilbahn erreichbare Strände.
Die Straßen von Catania werden von barocken Häusern aus schwarzem Lavastein geprägt. Touristen werden auf Ihrer Sizilien Rundreise aber auch den Dom oder den Elefantenbrunnen auf dem Domplatz besichtigen. Außerdem sollte man in Catania das Stauferkastell aus dem 13. Jahrhundert und den Fischmarkt besuchen.
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Siziliens Ostküste
Mittwoch, 28. April 2010Sizilien: eine atemberaubende Insel
Dienstag, 11. Dezember 2007Sizilien ist der grösste Insel im Mittelmeer. Die Touristen können hier wirklich alles finden was für ein Traumurlaub nötig ist. Es sind mehrere Möglichkeiten um nach Sizilien zu kommen. Man kann entweder nach Palermo oder Catania fliegen. Man kann auch mit der Fähre der TTTLines aus Napoli nach Catania übersetzen, oder aus Malta mit einem sehr schnellen Katamaran nach Pozzallo fahren. Wir sind aus Pozzallo gestartet und als erstes haben wir Noto besucht, die auch als die Hauptstadt des sizilianischen Baroks bekannt ist. Die Eintrittspreise in den Museen sind sehr billig und in dem neurestaurierten Dom, muss man nichts bezahlen. Wir sind weiter gefahren und nach ca. 2 Stunden in Taormina angekommen. Taormina ist eine der meistbesuchten Städte Siziliens. Als wir ankamen, haben wir auch verstanden warum. Das Panorama von der Villa Communale auf das Ionische Meer ist unbezahlbar und wunderschön. Für nur 6 Euro haben wir die Gelegenheit genutzt, die Ruinen des Griechischen Theaters zu sehen. Allerdings sind die Unterkunftsmöglichkeiten aufgrund der vielen Touristen sehr teuer. Am nächsten Tag sind wir wieder in den Bus gestiegen und zum Vulkan Ätna gefahren. Es ist wirklich atemberaubend was man da sehen kann, manchmal hatten wir den Eindruck, dass wir auf dem Mond spazieren. Auf den Rückweg haben wir noch kurz in Catania angehalten, wo wir die Kathedrale St. Agatha besichtigen konnten. Danach sind wir noch schnell einkaufen gegangen. Ein kurzes Erlebnis, was man nie wieder vergisst.